Entstehung

AKTUALISIERTE INFO ZU COVID19 (Februar 2021)
Auswirkungen zur Präsenz an den angeschlossenen Schulen für das Projekt Inside@School

Alle Schulen sind für die Lehrkräfte und für die Sozialpädagog*innen geöffnet, sowohl die Lehrkräfte wie die Sozialpädagog*innen sind täglich an den Schulen Vorort. Dies ist auch sehr wichtig für die gemeinsamen Absprachen und auch für die Schüler*innen und Eltern, damit sie Kontakt zu ihnen aufnehmen können. Die Schulen bieten auch eine Notbetreuung an, für einerseits sehr belastete Schüler*innen der Unterstufe, wie für Schüler*innen die zeitlich von ihren Eltern, aufgrund deren Arbeitssituation, nicht zu Hause betreut werden können.

Wenn Schüler*innen sich dem Distanzunterricht entziehen oder wenn es Schwierigkeiten gibt mit Schüler*innen, kommen die Lehrkräfte zum großen Teil auf die Sozialpädagog*innen zu. Zusätzlich finden wöchentliche Jourfixe und Beratungsteams mit den Schulleitungen und Schulpsycholog*innen statt um sich hier eng abzusprechen, welche Schüler*innen Unterstützung brauchen und mit welchen noch Kontakt aufgenommen werden sollte. Kontakte erfolgen über die Software MS Teams, anderen Messengerdienste sowie Telefon.

Die Sozialpädagog*innen waren im Einsatz in der Notbetreuung, in der wir die Schüler*innen und teils die Eltern und Lehrkräfte unterstützt haben. Die Notbetreuung wird immer für den gesamten Vormittag an den Schulen angeboten. Zusätzlich gab es digitale Gruppenangebote die für die Schüler*innen organsiert und umgesetzt wurden.

Die Themen in der Beratung mit den Schüler*innen sind derzeit im Schwerpunkt:

  • Schwierigkeiten beim Homeschooling
  • Fehlende Kontakte zu Freunden
  • Leistungs- und Notendruck sowie Prüfungsangst
  • Mobbing
  • Stress
  • Depressive Gedanken
  • Erkrankung der Eltern
  • Angst vor dem sozialem Abstieg

Justin_RockolaJustin starb am 09.01.1999 – gerade 19 Jahre alt.

Er hatte seine Drogensucht lange vor den Eltern verborgen und vor sich selbst geleugnet. Als er sich eingestehen musste, dass er Hilfe brauchte, vertraute er sich unter Tränen seinen Eltern an. Für sie brach eine Welt zusammen, aber sie standen zu ihm. Gemeinsam suchten sie fieberhaft einen Drogenentzugsplatz, was in der Weihnachtszeit äußerst schwierig war. Justin war bereit zum Entzug. Als sich am 13.01. endlich ein Platz gefunden hatte, war es für ihn bereits zu spät.

Um besser schlafen zu können nahm er Methadon und eine Valium Tablette ein. Nicht wissend, dass die fatale Mischung bei ihm zu einem Atemstillstand führt.

Für unseren Sohn Justin kam jede Hilfe zu spät!

Der Justin-Rockola-Verein wurde am 9.3.2000 durch Frau Gisela Rockola gegründet, um anderen Menschen die Hilfe zu geben, die ihren Sohn Justin leider nicht mehr erreichte.

Der Einstieg in die soziale Arbeit erfolgte viele Jahre über direkte Nothilfen von ausstiegswilligen Drogenkranken, wie persönliche Betreuung von drogenabhängigen Müttern mit Kindern, in Form von finanzieller Hilfe in Notsituationen, Wohnungssuche, Kleider- und Sachspenden, etc.

Die erste Anlaufstelle des Vereins befand sich in einem Teil des Schwabinger Krankenhauses, in dem Gisela Rockola mit einer vom Verein finanzierten Sozialpädagogin arbeitete.

Die dadurch gewonnene Erfahrung führte uns zu dem Projekt Inside@School, Präventionsarbeit an Schulen mit sozialen Brennpunkten, das uns von der Stadt München anvertraut wurde (fachliche Unterstützung durch Condrobs).

Hier ergibt sich die letzte Chance, alle unsere Jugendlichen zu erreichen.

Dank treuer Sponsoren und Unterstützern konnte das Projekt Inside@School laufend erweitert werden.